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Massivparkett  
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Massivparkett

Wie der Name Massivparkett bereits andeutet, besteht das Parkett aus Vollholz. Massivparkett gehört zu den hochwertigsten und langlebigsten Bodenbelägen, ist aber im Verhältnis zu anderen Belägen auch teurer.
Das Holz für das Parkett stammt von Laubbäumen, wobei einheimische Holzarten wie Birne, Apfel, Eiche, Buche, Ahorn und Robinie zu den am häufigsten verwandten Hölzern gehören. Kunden, die exotische Hölzer bevorzugen, können auf Mahagoni, Teak und zum Beispiel Eukalyptus zurückgreifen.
Aufgrund der hygroskopischen Eigenschaften von Holz reguliert ein Boden aus Vollholz das Raumklima ganz von allein. Überflüssige Luftfeuchtigkeit wird aufgenommen und bei Bedarf wieder an die Raumluft abgegeben.

Massivparkett wird stets so eingebaut, das die Holzfaser horizontal angeordnet ist.
Anders als beim Dielenboden bedarf es vor der Verlegung von Massivparkett, der Herstellung eines tragfähigen Unterbodens. Des Weiteren ist es zu empfehlen, um unnötige Lärmbelästigungen für die anderen Hausbewohner zu vermeiden, eine Trittschalldämmung einzubauen.


Das Massivparkett wird überwiegend in rohem Zustand verlegt. Das heißt, das Holz ist noch nicht behandelt. Nach dem Verlegen wird das Parkett mittels einer Parkettschleifmaschine in mehreren Arbeitsschritten abgeschliffen und anschließend mit Parkettlack, Fußbodenöl oder Wachs versiegelt.
Zwischenzeitlich bieten einige Hersteller bereits behandeltes Parkett, sogenanntes kalibriertes Parkett an. Mit der Verwendung eines solchen Produktes entfallen die Schleifarbeiten und die Oberflächenbehandlung. Diese ist ja bereits werkseitig erfolgt.

Bekannteste Massivparkettarten sind neben dem Stabparkett, das Mosaikparkett, das Lamparkett, das Hochkantlamellenparkett, die Parkettdiele, das Tafelparkett und das Mehrschichtparkett.
Die einzelnen Parkettarten eignen sich zur Herstellung der unterschiedlichsten Verbände. Elf verschiedene Verbände werden am häufigsten bei der Herstellung eines Bodenbelages hergestellt. Dazu gehören unter anderem der Schiffsbodenverband, das Fischgrätmuster, der Flecht-Verband, der Parallelverband und der Würfelverband.

Je nach Art des Parketts variiert die Verlegung.

Zum einen kann Parkett geklebt werden, es besteht aber auch die Möglichkeit das Parkett zu nageln, oder durch die Verbindung von Nut und Feder zu verlegen.
Beim Verlegen muss aber unbedingt berücksichtigt werden, dass zur Wand ein Abstand von mindestens einem jedoch maximal zwei Zentimetern eingehalten wird. Das ergibt sich aus den hygroskopischen Eigenschaften des Holzes. Durch die Aufnahme oder die Abgabe von Feuchtigkeit, „bewegt“ sich das Parkett. Es dehnt sich aus oder zieht sich zusammen. Damit keine unschönen Wellen oder Verwerfungen entstehen, wird mit dem Spalt Vorsorge getroffen. Mit der Anbringung von Sockelleisten sind die Spalte später auch nicht mehr sichtbar.

Am häufigsten wird das Stabparkett verlegt.

Es besteht aus einzelnen Stäben, die über Abmessungen von 500 mm x 60-70 mm x 22 mm verfügen. Es existieren auch Ausführungen, die dünner sind, und bereits über einen 2-Schicht-Aufbau verfügen. Das ist dann das bereits vorab erwähnte Stab-Fertigparkett. Das Stabparkett wird mit einer seitlich umlaufenden Nut gefertigt, die in die Feder des nachfolgenden Parkettstabes gesteckt wird. Das muss mit einer gewissen Sorgfalt erfolgen, damit keine unerwünschten Fugen oder Spalte entstehen. Ob das Parkett genagelt oder geklebt wird, entscheidet das vorhandene handwerkliche Geschick. Für den Heimwerker empfiehlt sich die Variante des Klebens.

Soll das Parkett auf eine Fußbodenheizung aufgebracht werden, empfehlen sich Ausführungen, die mit dünneren Stäben auskommen. Dann steht den sehr guten Wärmeleit-Eigenschaften des Holzes nichts im Wege. Infrage kommen Mosaikparkett oder Lamparkett. Beide kommen mit einer Stärke von ca. 8 bis 11 mm aus. Die einzelnen Stäbe werden auf einem zuvor verlegten Netz verklebt. Üblicherweise sind diese Parkettarten unbehandelt und müssen noch geschliffen und behandelt werden.

Hochkantlamellenparkett auch Industrieparkett genannt entsteht bei der Fertigung von Mosaikparkett. Durch die Stärke der Stäbe von bis zu 22 mm kann dieses Massivparkett mehrmals geschliffen werden, und ist besonders langlebig.

 



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